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Damit Leistung sich ohne Erfolgszwang entfalten kann, verzichtet das Konzept ensembletreffen bewusst auf Leistungsvergleiche, Rangfolgen und Auszeichnungen. Es setzt stattdessen auf eine motivierende Atmosphäre und das kompetente Feed-back von Musiker/in zu Musiker/in.
Nach jedem Konzert setzen sich eine Expertenjury sowie eine Teilnehmerjury aus Mitgliedern aller gerade aufgetretenen Ensembles mit den Konzertbeiträgen auseinander und diskutieren ihre Eindrücke, Tipps und Anregungen in einer gemeinsamen Abschlussrunde mit den übrigen Ensemblemitgliedern.
Teilnehmende und Jury konkretisieren in diesem offenen Gespräch die Ergebnisse durch gezieltes Nachfragen.
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Teilnehmerjury
Jedes Ensemble entsendet bis zu drei Mitglieder in die Teilnehmerjury, in der anhand der ausgefüllten Juryzettel aller MusikerInnen die Eindrücke über das Gehörte zusammengetragen werden.
Da alle aus der gleichen Situation heraus urteilen, zeigt sich in der Teilnehmer-Jury großes gegenseitiges Verständnis und eine hohe Sensibilität in der gegenseitigen Einschätzung der Leistungen.
Aufgabe der Teilnehmerjury ist die Zusammenfassung aller Kritikpunkte in konstruktiver Weise für jedes einzelne Ensemble anhand der beiden Fragen:
a) Was hat Dir an diesem Ensemble am besten gefallen (z.B. die Musik, die Instrumente, das Auftreten) und warum?
b) Stelle Dir vor, Du wärst LehrerIn dieses Ensembles: Welche Ratschläge würdest Du den MusikerInnen geben?
In einer Atmosphäre toleranter Offenheit werden viele Tipps und Ideen ausgetauscht, von denen alle profitieren.
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Fachjury
Die Fachjury setzt sich aus pädagogisch erfahrenen Profimusikern zusammen. Alle unterrichten an Berliner Musikschulen, Musikhochschulen oder freiberuflich.
Mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement zeigen sie den Ensembles ihre Stärken und vermitteln Möglichkeiten, vorhandene Schwächen zu überwinden.
Aufgrund der Vielfalt der Besetzungen wird die Jury jedes Mal neu zusammengesetzt, damit für jeden Teilnehmenden ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Die Juroren achten während des Vortrags unter anderem auf die Kommunikation im Ensemble, auf das Zusammenspiel, die Präsentation, die Homogenität, musikalischen Ausdruck, instrumentales Können, Programmauswahl und Bühnenpräsenz.
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